Grüße aus dem Chaos

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Oh mann, die Zeit rennt. Im neuen Jahr habe ich mich noch gar nicht gemeldet, obwohl es jetzt schon über einen Monat alt ist. Aber ich habe eine gute Entschuldigung. Wir sind nämlich umgezogen! Endlich hat die Wochenendbeziehung ein Ende und wir haben ein gemeinsames Nest, eine richtige Homebase.

Seit einer Woche wohnen wir in unserem neuen Heim und es ist noch sehr chaotisch, obwohl wir auch schon viel geschafft haben. Ich habe ein neues, größeres Bastelzimmer mit mehr Stauraum und einem großen Tisch nur zum Basteln, Nähen und Werkeln. Laptop und Bildschirm mussten auf einen kleinen Extratisch umziehen. Ich glaube, das Zimmer wird richtig gut, aber noch hat nicht alles seinen Platz gefunden. Wenn alles fertig ist, gibt es Fotos…

Die letzten Wochen standen also fast ausschließlich im Zeichen des Aussortierens, Packens und Abbauens. Trotzdem gibt es etwas zu zeigen, und zwar noch aus dem alten Jahr.
Es hat ja schon Tradition, dass wir uns gegenseitig Adventskalender schenken. Ich hatte dieses Jahr einen Blogadventskalender mit Bildern, Liedern, Videos und schnitzeljagdartigen Hinweisen, die mich zu versteckten Süßigkeiten gelotst haben. ❤

Für den Herrn Stubenhocker sollte es nach dem Bieradventskalender dieses Jahr einen Gin-Tonic-Kalender geben. Leider hat der Onlineshop mich im Stich gelassen und nicht rechtzeitig geliefert, sodass ich kurzfristig umdisponieren musste. Also wurde es der Lego Star Wars-Kalender. Da dieses Fertigprodukt aber nicht meinen Handmadeansprüchen genügte, musste eine neue Verpackung mit persönlichem Touch her.

Ich habe eine Art Buch gebastelt. Auf jeder Seite waren sechs Schachteln, gefüllt mit Lego und Lindorkugeln, und sechs Fotos im Polaroidstil aus dem vergangenen Jahr. Die Schachteln und die Zahlen habe ich mit der Silhouette ausgeschnitten. Das Buch hat einen Riegel mit Magnetverschluss; leider war der Magnet zu schwach, aber dank der Lasche vorne hielt es trotzdem zu.

Die Herstellung war zwar eine Nacht-und-Nebel-Aktion, hat aber trotzdem viel Spaß gemacht. Basteln mit Papier ist halt immer noch am Schönsten…

For like ever – Teil 1

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Im Sommer haben wir geheiratet. Für mich natürlich der perfekte Anlass, um mich DIY-mäßig mal so richtig auszutoben. Was ich so alles gemacht habe, möchte ich gerne hier zeigen.

Los geht es mit unseren Save the Date-Karten und den Einladungen.

Mir war ein durchgehendes Farbkonzept für die gesamte Hochzeit sehr wichtig. Zunächst etwas ratlos durchforstete ich Pinterest und stellte irgendwann fest, dass ich unbedingt Blumen im „Gänseblümchenlook“ haben wollte, also Margeriten, Kamille und so weiter. Daher stand dann auch fest, dass es auf gelb und weiß hinauslaufen würde. Leider war der zweite Hauptdarsteller nicht ganz so begeistert wie ich. Deshalb musste ein Kompromis gefunden werden und zu gelb und weiß gesellte sich petrol. Und damit waren wir dann beide voll zufrieden.

Es konnte also an die ersten Prototypen für StD-Karten gehen. Ich wollte bewusst weitestgehend auf Kraftpapier verzichten, da man das gefühlt zur Zeit überall sieht. Also anderes Papier. Bei der Materialauswahl stellte sich die Farbe Petrol als ziemlich schwierig heraus, da es kaum etwas in die Richtung gibt: Papier, Stifte, Bänder, alles sehr schwierig.

Im Schreibwarenladen meines Vertrauens stieß ich dann aber auf ein paar letzte petrolfarbene Briefumschläge und nahm diese sofort mit. Zur Prototyperstellung waren sie bestens geeignet und im Internet habe ich von der Firma dann auch festes Papier in der gleichen Farbe gefunden.
Dass die Karten eine „Rubbelfunktion“ haben sollten, war schon lange klar und ursprünglich wollte ich die Rubbelflächen auch selber machen. Aus Aufwandsgründen (wir haben knapp 70 Karten verschickt) habe ich mich dann aber doch entschlossen, Rubbelaufkleber zu kaufen.
Bei der Produktion der StD-Karten kam dann erstmals meine neue Silhouette Cameo (ich liebe sie!!) zum Einsatz. Ich nutzte hier vor allem den Stifthalter, um mit weißen und gelben Gelstiften die Karten zu beschriften. Und das ist das Ergebnis (das Licht verfälscht die Farben ein wenig):

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Nachdem alle StD-Karten verteilt und verschickt waren, ging es auch schon an die Einladungen. Wir hatten uns im Vorfeld dafür entschieden, keine Hochzeitshomepage oder ähnliches haben zu wollen, deswegen mussten alle Infos mit in die Einladung. Wir haben auf einer Burg im Spessart geheiratet. Dort konnten dann alle Gäste auch übernachten, weswegen wir da ein paar ausführlichere Angaben brauchten.

Ich wollte eine „mappenartige“ Einladung mit mehrern eingesteckten Karten und ein Standardbriefformat (aus Kostengründen). Die „Mappe“ im Format DIN lang habe ich aus dem gleichen Papier wie die StD-Karten gemacht. Den Inhalt habe ich mit Publisher erstellt und im Copy Shop farbig auf festes Papier gedruckt. Das anschließende Zuschneiden war dann die Hölle. So sahen die fertigen Einladungen dann aus:img_2513

In der Mitte klebt die eigentliche Einladung. Rechts gibt es einen Ablaufplan (Unser Tag) mit jeder Menge Infos zu Übernachtung, Geschenkwünschen und Dresscode auf der Rückseite. Dann kommt die Einaldung zu unseren Polterabenden (ja es gab zwei!)und dann die Antwortkarte. Alternativ dazu konnten die Gäste sich auch über ein Google Formular „Anmelden“. Für die engste Familie gab es dann noch die Einladung zur standesamtlichen Trauung.

Außenrum kam dann noch gelb-weißes band und ein Ja-Anhänger, bei dem mir wieder die Silhouette geholfen hat.

Schon für die StD-Karten hatte ich mir zwei Schriftarten, Daydreamer und KG Somebody that I used to know, ausgesucht, die ich dann durchgehend für die gesamte Papeterie verwendet habe. Mehr davon demnächst…

Kartenwerkstatt

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Neuer Versuch

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So kurz nach Weihnachten, pünktlich zum Jahreswechsel packt mich mal wieder die Lust ein bisschen zu bloggen.
Ganze zwei Jahre ist der letzt Beitrag jetzt her, shame on me.

Zur Zeit arbeite ich an einer Menge unterschiedlicher Projekte: Mehrere Taschen und eine meine erste Patchworkdecke sollen demnächst fertig werden. Und ich habe mir vorgenommen, häkeln zu lernen 🙂

Zu Weihnachten gab es diesmal nichts Selbstgemachtes (außer Cake Pops) aber ich habe mir viel Mühe beim Einpacken gegeben wie man hoffentlich sieht…

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Frohes Fest….gehabt zu haben.

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Die Feiertage sind überstanden und der Alltag hat mich wieder. Trotzdem möchte ich gerne noch einige meiner Weihnachtswerke zeigen.

Zunächst mal die Weihnachtskarten, von denen hier auch schon die Rede war. Ich wollte eigentlich mehr machen, habe aber wie so oft den Aufwand unterschätzt.  

 

 

 

 

 

 

 

Jetzt zu den Geschenken: Meine Schwester hat ein Minikulturtäschchen auf Ritter-Sport-Verpackungen bekommen, gefüllt mit leuter Balea-Pröbchen. Das mit dem Innenfutter hab ich nicht so hinbekommen, wie ich mir das vorgestellt hatte, aber ihr hat’s gefallen (wenn man nicht weiß, wie’s eigentlich sein sollte, fällt’s auch nicht auf).

 

 

 

 

 

 

 

Mein Papa sammelt Münzen, ich hab vor ein paar Jahren angefangen, ihm 1$-Münzen zu schenken mit den US-Präsidenten. Dieses Jahr habe ich ihm wieder vier geschenkt und ihm ein Album gebastelt. as Cover sollte eigentlich ein Schiebepuzzle werden. Ein paar von den Teilen kann man auch verschieben, aber leider nicht alle. Hab wohl etwas ungenau gearbeitet… 😦

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Für meine beste Freundin gab es dieses Jahr einen Terminkalender, so ähnlich wie der, den ich mir gemacht hab. Sie hat meinen hier auf dem Blog gesehen und er hat ihr gefallen. Also hat sie auch einen bekommen: MitKöln-Softcoverbindung und nicht handgemalt, sondern mit dem PC…

 

 

 

 

Eingepackt habe ich alles in selbstbedrucktes Packpapier, dazu habe ich Luftpolsterfolie verwendet. Ziemlich viel Arbeit, aber der Effekt ist schon ziemlich cool, finde ich:

War also ziemlich fleißig dieses Jahr. Und es hat sich gelohnt: Alle haben sich sehr gefreut. Und ich hatte jede Menge Spaß.

Übrigens: Dieses Jahr hat meine beste Freundin nicht nur etwas Selbstgemachtes bekommen, sondern auch etwas verschenkt: Ihrem Freund, und zwar die hier vorgestellte Kasettenlampe. Und ich habe ihr geholfen. Eigentlich ganz easy, das schwierigeste war die Elektronik, denn entgegen der Angaben in der Anleitung gab es das benötigte Equipment nicht fertig zu kaufen, sondern wir mussten es selbst zusammenbauen. Hoffentlich brennt nicht irgendwann die Bude ab.

Mal so zwischendurch…

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Flagge zeigen.

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